Sport, Kultur und Gesellschaft
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Es überrascht ein wenig, wenn man feststellen muss, der Begriff Sport erst im 19. Jahrhundert. Sport umfasst Sport Bewegungs-, Spiel- und Wettkampfformen, die in der Regel mit körperlichen Aktivitäten und Anstrengung des „Sportlers“ stehen. Begriff rührt wie vieles, aus dem lateinischen. „Deportare“. könnte man wohl mit „sich betragen, sich vergnügen“ übersetzen, was als Definition von Sport interessante Aspekte auftut.. Heute kennt man Sportbereiche wie Breiten-, Leistungs- und Hochleistungssport, Fun-, Extrem- oder Gesundheitsport, Es gibt traditionelle, klassische Sportarten, und immer mehr Trendsportarten. Aus akademischer Sicht haben sich Fachgebiete wie Sportwissenschaft, Sportmedizin, Sportpsychologie, Bewegungs- oder Trainingslehre u.a. entwickelt.
Nicht ohne Grund entstand Sport erst mit zunehmender Industrialisierung und gewann Bedeutung – vermutlich als Ergänzung oder Ersatz für weniger Bewegung. Sport und Bewegung, das ist wohl das Essential.
Sport befindet sich von Beginn an immer in engem gesellschaftlichen Kontext- Sport bildet zunehmend einen wesentlichen Teil der Freizeitgestaltung, der Unterhaltungskultur und damit auch der Wirtschaft in ganz vielen Bereichen. Der gesellschaftliche Kontext spiegelt sich auch in den vielen und unterschiedlichen Formen der Sportorganisation wieder: Traditionell wurde und wird Sport von Sportvereinen mit dem Blick auf verschieden Sportarten, von Schulen als „Körperbildung“ in der Gesellschaft organisiert. Kommerzielle Fitnessstudios im Breitensport und kommerzielle Profiteam im Hochleistungsport starten ihre Karrieren ab den 80iger Jahren. Spätestens nach der Winterolympiade Sapporo 1972 gibt es den Amateur- und Profisport(ler). Sport hat im Zuge von „Professionalisierung“ ein breites Spektrum von Sportberuf kreiert. Dem Berufssportler folgen schnell und vermehrt Berufstrainer, Personal oder Fitnesstrainer. Sportmanager, Sportärzte, Sporttherapeuten usw. Nicht übersehen sollte man den wichtigen Aspekt der Integration von Menschen mit einer Behinderung durch den Sport. Behindertensportarten vielfältigster Art - oft auch auf Leistungssportniveau betrieben – leisten einen wertvollen Beitrag, auch in diesem Bereich.
No Sports ist ein legendäre und vielfaches Zitat, das man Kontext mit Sport immer zu hören bekommt. zitierte Antwort, die angeblich von Winston Churchill sollte auf Fragen eines Reporters mit „No Sports“ geantwortet haben, ie man ein derart hohes Alter erreichen könne, auch wenn Churchill zu dieser Zeit Whiskey- und Champagnerliebhaber und leidenschaftlicher Zigarrenraucher war. Obwohl das Zitat gerne von Sportgegnern verwendet wird, sollte man nicht übersehen, dass Churchill durchaus sportlich als Fechter, Schütze, Reiter und Polospieler sehr aktiv war. Er nahm als über 70-Jähriger noch an Fuchsjagden teil. Ein weiteres Zitat Churchills spricht für Sport, als er gesagt haben soll: . schwächt die Aussage No Sports auch erheblich ab: „Keine Stunde, die man mit Sport (im Sattel) verbringt, ist verloren.“
Sport hat wie alles in der Gesellschaft, viele ambivalenten Gesichter, was „gefördert“ werden kann, was nicht was positiv oder negativ sein kann.
Positive Aspekte | Negative Aspekte |
Zusammenhalt und Teamgeist | Zwietrach und Egoisumus |
Völkerverständigung | Nationalistische Sichtweisen |
Fairness und Fairplay | Gewalt und Betrug |
Gesundheit | Verletzungen oder Gesundheitsschäden |
Beitrag zur Gesundheitsvorsorge | Quelle für sozialen Folgekosten |
Selbstwertgefühl und Anerkennung | Sinnkrisen und Ausgrenzungen |
Was jeder Einzelne aus Sport für sich in Anspruch nehmen möchte und kann, bleib logischerweise letztlich jedem selbst, auch in der Art und Weise wie man Sport betreibt und gestaltet. Dass es im Sport längst nicht mehr nur positiven Aspekte oder Ruhm geht, wissen war alle. Es geht um Geld, Einfluss und Macht und so auch in der Folge um viele unsaubere Praktiken. Doping, Wettskandale, Missbrauch von Anvertrauten sind sichtbare Zeichen, die nicht für Sport sprechen.



