Oli Kratz erzählt sein Einzelzeitfahren und Straßenrennen
Ich bin am Sa/So in Gerolstein gestartet. Du (=Kuno) hattest recht, das war hartes Brot.
Samstag das EZF mit 450hm bei 23,6km war fast schon ein Bergzeitfahren, nur sehr wechselhaft mit andauernden Rythmus- und Übersetzungswechseln aufgrund der sehr welligen Strecke bei viel Wind und relativ kalten Temperaturen. Wenigstens war es trocken. Beim Einfahren mit der TT Maschine habe ich (und andere Mitstreiter wie z.B. vom corratec-Multipower Team) ernsthaft überlegt mit dem Renner zu starten. Bin dann aber doch mit dem TT los. Am Ende wurde es Platz 16 mit einem Durchschnitt von 34km/h.
Sonntag das Rennen über 107km, wieder kalt (10°) und hohe Regenwahrscheinlchkeit. Mir war das EZF vom Samstag auf die Bronchien geschlagen und ich ließ es deswegen etwas verhalten angehen. Da ich als Nachmelder aus dem letzten Startblock gestartet bin war es dennoch ein laufendes Überholen auf den ersten 10km. Wie sich 1800hm ohne "richtige" Berge anfühlen hab ich dann bald festgestellt - ein ständiges Auf und Ab zehrte mit der Zeit gehörig an den Kräften und ließ die 'nur' 107km sehr lang werden. Nach hartem Kampf habe ich es aber geschafft in der Masters-Klasse in die Top Ten zu fahren und wurde mit dem 9.Platz für meine Mühen belohnt.
Die Organisation war prima. Vollständig gesperrte Landstraßen, nicht ein Auto. Trotz schlechtem Wetter viele Zuschauer und viel Applaus.




