Felix Spensberger erzählt

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Felix Spensberger - DAS Radsporttalent - im Ziel nach 211km beim Engadiner Radmarathon

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Wahnsinnserfolg !!!

Am Samstag ging es für das Team Corratec Quest und mich nach Zernez in die Schweiz um an dem legendären und international besetzten Engadiner Radmarathon teilzunehmen, dessen Start dann gestern gegen 7 Uhr morgens in Zernez war. Ohne viele Worte zu verlieren, es war einfach der Hammer. Mein Teamkollege Andi Ortner sicherte sich den 3. Gesamtplatz !!! und ich den 4. Gesamtrang bei der überaus starken und wie gesagt internationalen Konkurenz !!! Gratulation an dieser Stelle nochmals an Andreas ! Ein solches Ergebnis hätte ich ehrlich gesagt nicht erwartet, da es über 211 Kilometer mit knapp 4000 Höhenmeter ging und 4 Pässen ! Jedoch kam ich mit der Distanz und der Strecke mit ihren Wahnsinnsabfahrten sehr sehr gut zurecht und konnte auch Andreas super unterstützen, der sich damit auch den Chiba Alpencup sichern konnte. Dieses Rennen war auch aus einer anderen Sicht eine besonders wertvolle Erfahrung, da es mir mit seiner Distanz und Schwierigkeit einen Vorgeschmack auf auf eine mögliche Rundfahrt-Königsetappe bei den Profis nächstes Jahr gab. Für diese Hammer schöne Strecke auch benötigte ich 6:23 St. knapp 2,5 min hinter dem Sieger Peter Reiche und über 2 min vor dem 5. Platzierten Anton Kaunzer vom Herbalife-Focus Team. Letztes Jahr wäre meine Fahrzeit sogar Siegerzeit gewesen. Andreas und ich waren im gesamten Rennverlauf vorne vertreten und setzten uns nach dem Berninapass mit 2 weiteren Fahrern ab , jedoch wurden wir wieder gestellt und es war dann eine rund 30-köpfige Spitzengruppe ca. 3 Minunten hinter den vorausfahrenden Führenden Paul Lindner und einem italenischen Profi. Im weiteren Rennverlauf bildete sich letztendlich eine 5-köpfige Spitzengruppe, die gemeinsam in den Albula-Pass hineinfuhr. Meine Priorität war ganz klar Teamkollege Andreas auch hier zu unterstützen, jedoch konnte ich ihm in diesem letzten Pass nach knapp 180 Kilomtern nicht mehr zu 100% helfen und musste kurzzeitig reißenlassen. Nach 3-4 Kilomtern ging es wieder besser und ich setzte mich von den anderen Fahrern ab und schloss zu Andreas auf. Ich machte einige Kilometer das Tempo bis ich derartige Krämpfe bekam und so gut wie stand in diesem eher mäßig steilen Albula-Pass. Andreas setzte sich ab, dahinter 2 weiter Fahrer, die einzeln kämpften, dahinter Kaunzer und dann ich. Nach rund einem Kilometer ging es bei mir wieder mit den Krämpfen und ich forcierte wieder das Tempo. Ich schloss zu Kaunzer auf und ging nach wenigen Meter auch dirket vorbei. 200- 300 Meter weiter sah ich auch schon die anderen 2 Fahrer und Andreas. Am Ende des Passes fehlten rund 50 Meter um auf den nächsten Fahrer aufschließen zu können, jedoch folgte eine anspruchsvolle Abfahrt in der ich die 50 Meter nicht mehr aufholen konnte. Alleine kämpfte ich mich die letzten 15 Kilometer auf der Ebene ins Ziel und erreichte ein weiteres grandioses Ergebnis in einer hervorragend laufenden Saison.

Aber eine solche Leistung und ein solches Ergebnis wäre für Andreas und mich nie möglich gewesen ohne die super Betreuung und Unterstützung vor , nach und im Rennen durch Kuno Messman, Vereinsvorstand des RRV Inntals. Ein 4-Sterne Hotel in Nauders zur Übernachtung usw. , eine perfekte Organisation rundum und viel viel Spaß bildeten die perfekten Rahmenbedingungen für das gestrige Rennergebnis. Ich gratuliere und bedanke mich hier auch noch für dieses super lustige Rennwochende bei Kuno Messmann, Paul Lindner, Anrdeas und Peter.

Am Wochenende steht bereits eine weitere große Herausforderung im Radsportland Italien auf dem Programm und ich freue mich darauf ! Bis dann und einen schönen Montag !

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